
Cäthe Höhn
Was ist prozessorientierte Homöopathie?
Die prozessorientierte Homöopathie ist keine neue Methode, sondern eine Weiterentwicklung der klassischen Homöopathie nach Hahnemann.
In der prozessorientierten Homöopathie werden Symptome nicht nur als körperliche Beschwerden gesehen, sondern im Zusammenhang mit dem emotionalen und psychischen Gleichgewicht. Zum Beispiel können anhaltender Stress, innere Konflikte oder belastende Lebenssituationen dazu beitragen, dass sich körperliche Symptome entwickeln. Die prozessorientierte Homöopathie betrachtet den Menschen daher immer in seiner Gesamtheit und bezieht sowohl die körperliche als auch die seelische und geistige Ebenen mit ein.
Wie kannst du dir eine Behandlung mit prozessorientierter Homöopathie vorstellen?
In der prozessorientierten Homöopathie nehme ich mir Zeit, dich und deine aktuelle Situation wirklich zu verstehen. Neben deinen körperlichen Beschwerden geht es auch darum, was dich im Moment beschäftigt, was dich belastet oder was sich in deinem Leben verändert hat. Gemeinsam schauen wir, welche Themen sich hinter den Symptomen zeigen und was sich darin ausdrücken möchte. Dabei geht es nicht darum, etwas „wegzumachen“, sondern zu verstehen, was dein System aus dem Gleichgewicht gebracht hat.
Jeder Mensch ist anders – und genauso individuell zeigen sich auch Beschwerden. Symptome können sich unterschiedlich anfühlen, unterschiedliche Ursachen haben und jeder Mensch geht anders mit Erfahrungen um. Was der einen hilft, passt für den anderen vielleicht nicht.
Es kann sein, dass du es gerne warm hast - im akuten Krankheitszustand aber kannst du Wärme nicht ertragen oder deine Beschwerden werden sogar schlimmer.
Vielleicht tut es dir bei Halsschmerzen gut, etwas warmes zu trinken, eine andere Person bevorzugt kalte Getränke.
Die eine Person reagiert auf einen Verlust mit starker Trauer, weint und mag es Menschen um sich zu haben, die sie trösten. Es gibt aber auch Menschen, die nicht weinen können, nicht gut an ihre Gefühle kommen und es nicht leiden können, dann auch noch getröstet zu werden.
Genau auf diese Individualität gehe ich in meiner Behandlung ein. Anhand dieser Informationen wähle ich ein homöopathisches Mittel aus, das dich in diesem Prozess unterstützt. Gleichzeitig begleite ich dich dabei, Veränderungen bewusster wahrzunehmen und neue Schritte zu entwickeln.
Für wen ist prozessorientierte Homöopathie geeignet?
Die prozessorientierte Homöopathie kann für dich geeignet sein, wenn du deine Beschwerden nicht nur auf körperlicher Ebene betrachten, sondern verstehen möchtest, was dahinterstehen könnte. Sie passt gut, wenn du offen dafür bist, dich mit dir selbst auseinanderzusetzen und deine eigenen Muster, Gefühle und Lebenssituationen einzubeziehen. Besonders unterstützend kann dieser Ansatz sein, wenn dich Beschwerden schon länger begleiten, immer wiederkehren oder sich nicht eindeutig erklären lassen.
Zum Beispiel:
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bei Stress und Anspannung
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bei Erschöpfung
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in sensiblen Lebensphasen (bei Übergängen, Veränderungen, Verlusten, Entscheidungen oder immer dann, wenn Begleitung gut tun kann)
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bei chronischen Beschwerden
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bei akuten Beschwerden
